Galerie

„Zwischenwelten“

Diese Bilder gehören zu meinem aktuellen Projekt „Zwischenwelten“. Sie alle entstehen in einem längeren Prozess über mehrere Tage, manchmal Wochen hinweg. Ich male intuitiv, mal mit Pinseln, mit Walzen, Stiften oder einfach mit den Händen. Nach und nach entsteht eine Schicht über der anderen, wobei immer etwas von den darunter liegenden Schichten durchschimmern darf. So entwickeln sich sehr spannende und abwechslungsreiche Bilder, die sich ähneln und doch unterscheiden.

Fuchs und Maus

Acryl, 80×100 cm
1.000 €

Ein stiller Moment zwischen Nähe und Distanz.

Zwei Wesen teilen sich einen Raum, ohne sich zu bedrohen. Der Fuchs trägt das Weite, die Übersicht, das Wachsame. Die Maus steht für Schutz, Rückzug und das Recht auf Versteck.

Zwischen beiden liegt kein Konflikt, sondern Koexistenz – ein Bild für innere Gegensätze, die nebeneinander bestehen dürfen.

Intuition

Acryl, 100 x 80 cm
850 €

Die Eule schaut ruhig, aufmerksam, ohne Eile. Sie fragt nicht nach Beweisen, sondern nach Wahrnehmung.

„What about your intuition?“ steht nicht als Aufforderung, sondern als Einladung.

Ein Bild für das stille Wissen, das nicht gedacht, sondern gespürt wird.

Unterwasserwelt

Acryl, 80 x 80 cm
800 €

Unter der Wasseroberfläche gelten andere Regeln. Alles bewegt sich langsamer, schwebender, jenseits von Eile und Schwerkraft.

Unterschiedliche Wesen teilen sich denselben Raum, ohne sich zu erklären oder anzupassen.

Dieses Bild erzählt von Vielfalt ohne Bewertung – von einem Ort, an dem Anderssein selbstverständlich ist und Stille nicht leer, sondern tragend wirkt.

Abendwiese

Acryl, 80 x80 cm
800 €

Eine Landschaft im Übergang. Der Tag zieht sich zurück, Farben beginnen leiser zu sprechen. Zwischen Licht und Dämmerung entsteht ein Ort, der nichts verlangt – außer da zu sein.

Vielleicht ist es genau dieser Moment, in dem etwas in uns zur Ruhe kommt, ohne dass wir es benennen müssen.

Himmel und Erde

Acryl, 80 x 80 cm
750 €

Himmel und Erde berühren sich, ohne zu verschmelzen.

Licht trifft auf Dunkelheit, Wärme auf Tiefe.

Das Bild hält Spannungen aus, statt sie aufzulösen. Es erinnert daran, dass Gegensätze nicht gelöst werden müssen, um wahr zu sein.

Zwischen den Welten

Acryl und Strukturpaste, 80 x 80 cm
800 €

Eine weiße Taube durchquert eine Landschaft, die gleichzeitig hell und schwer ist. Der Weg zwischen Dunkelheit, Enge und Starre und Wärme, Farben und Leben wirkt unsicher, aber begehbar.

Es geht nicht um eine plötzliche Veränderung, sondern um einen allmählichen Übergang, der auch die Dunkelheit mit einschließt, ihr aber eine neue Bedeutung gibt.

Friedenstaube

Acryl und Strukturpaste, 80 x 80 cm
750 €

Die Taube steht seit biblischen Zeiten für Hoffnung nach Zerstörung – für den Moment, in dem nach der Sintflut neues Land und neues Leben sichtbar werden. Sie trägt die Sehnsucht nach Frieden, Versöhnung und Neuanfang in sich.

Dieses Bild erzählt nicht von einem erreichten Zustand, sondern von einer Haltung: Frieden erscheint hier nicht als Abwesenheit von Konflikt und Dunkelheit, sondern als innere Entscheidung, trotz Unsicherheit Wärme und Licht in sich selbst zu bewahren.

Spielraum

Acryl, 50 x 70 cm
500 €

Dieses Bild bewegt sich im Übergang zwischen Ernst und Leichtigkeit, Tiefe und Spiel. Die Formen wirken schwebend, fast tastend – als dürften sie ausprobieren, ohne sich festlegen zu müssen.

„Spielraum“ steht hier für einen inneren Ort, an dem nichts entschieden sein muss. Für Momente, in denen Herz, Fantasie und Bewegung wichtiger sind als Ziel oder Bedeutung. Ein Raum zwischen Welten, in dem Leichtigkeit nicht oberflächlich ist, sondern eine Form von innerer Freiheit.

Zeitlos

Acryl, 40 x 50 cm
450 €

Ein Baum, reduziert auf seine Struktur. Ohne Blätter, ohne Jahreszeit, ohne Richtung.

Er steht nicht für Stillstand, sondern für etwas, das unabhängig von Zeit existiert. Für etwas, das bleibt, wenn Wachstum, Verlust und Veränderung immer wieder durchlebt wurden.

„Zeitlos“ spricht von einem inneren Kern, der sich wandelt und dennoch derselbe bleibt.

Aufbruch

Acryl, 40 x 50 cm
500 €

Der Vogel bewegt sich zwischen Dunkelheit und Licht. Unter ihm liegt ein schwerer, kaum greifbarer Raum, um ihn herum ein offenes Feld aus glühender Wärme. Er trägt keine Gewissheit in sich, aber eine Richtung.

Die Seifenblase wirkt fragil, aber voller Möglichkeiten. Sie verkörpert eine Welt, die nah ist und doch unerreichbar scheint.

Dieses Bild erzählt von dem Moment, in dem Aufbruch leise wirkt. Nicht als Sprung, sondern als inneres Loslösen. Als Bewegung aus dem Dazwischen heraus – dorthin, wo Hoffnung noch zart ist, aber bereits trägt.

Koala

Acryl, 50 x 50 cm
650 €

Der Koala ruht im Halt des Baumes, getragen von etwas Größerem als er selbst. Um ihn herum bleibt die Welt lebendig, vielschichtig und in Bewegung.

Seine Ruhe entsteht nicht durch Abwesenheit von Reizen, sondern durch innere Sicherheit, durch Verwurzelung mitten im Leben. Er weiß, wohin er gehört und genau daraus wächst Gelassenheit.

Ein stilles Bild für Selbstkontakt und inneres Ankommen in einer lebendigen Welt.

Vollmondnacht

Acryl, 50 x 50 cm
550 €

Der Wolf steht still am Wasser, wach und allein. Der Mond spiegelt sich still, ohne Fragen zu stellen. Mystisch, aber nicht bedrohlich.

Alles scheint reduziert auf Wahrnehmung: Licht, Bewegung, Gegenwart.

Dieses Bild spricht von Einsamkeit, die nicht leer ist, sondern aufmerksam und verbunden mit etwas Größerem.

Relax

Acryl, 30 x 30 cm
Leihgabe, unverkäuflich

Die Katze ruht inmitten von Farbe, Bewegung und Chaos. Sie versucht nicht, das Außen zu ordnen – sie bleibt einfach bei sich, wie Katzen das eben tun.

Gelassenheit zeigt sich nicht als Rückzug, sondern als leise Präsenz. Ein Bild für den Punkt, an dem innere Ruhe stärker wirkt als das chaotische Durcheinander drumherum.

Different – not less (Anders – nicht weniger)

Acryl, 50 x 50 cm
550 €

Zwei komplett unterschiedliche Wesen begegnen sich ohne Vergleich und ohne Eile. Keins ist „besser“ oder „richtiger“ als das andere, jedes erstrahlt in seiner ganz eigenen Besonderheit.

Das Bild erzählt von Würde im eigenen Tempo. Von der leisen Wahrheit, dass Anderssein keine Abweichung ist, sondern eine eigene Form des Ganzseins.